Andrej Tvrdon

TopTalent Description
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  • 20. August 2020

15

TopTalent

Karate

Andrej Tvrdon

Geburtsdatum: 2. Oktober 2002

Verein: karate-do Wels

Trainer: Juan Luis Benitez Cardenes, Ewald Roth

Erfolge: 1. Platz Youth League
Österreichischer Meister
mehrfache Siege bei Europacups und Grand Prix

Er sollte einen Sport wählen, „bei dem ich für mich selbst kämpfen kann“, erzählt Andrej Tvrdon über den einstigen Rat seiner Familie. An Karate fand der gebürtige Slowake rasch großen Gefallen, inzwischen steht der BORG-Schüler achtmal pro Woche auf der Matte und kann auch schon mehrere Erfolge in der Youth League, bei Österreichischen Meisterschaften und Europacups vorweisen. Vor Wettkämpfen gibt sich Andrej gerne den Klängen Mozarts hin, um die Nervosität abzulegen.



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Mit Fleiß und Mozart zum Erfolg

Karateka Andrej Tvrdon geht mit der Startnummer 15 ins Rennen

Aus Andrej Tvrdon hätte auch ein guter Fußballer werden können. Als solcher begann er nämlich sein Sportlerdasein, damals noch in seiner Heimat Slowakei. Der Rat der Familie, eine Sportart zu betreiben, „bei der ich für mich selbst kämpfen kann“, wie Andrej erzählt, erwies sich aber als goldrichtig. Seitdem steht Tvrdon auf der Karate-Matte.

„Man muss im Kopf gut sein, braucht Kraft, Kondition und es ist sehr vielfältig“, schildert der ehrgeizige 17-Jährige die notwendigen Fähigkeiten, die er alle mitbringt. Als größten Erfolg hat der karate-do-Wels-Athlet, der acht Einheiten pro Woche absolviert, einen Triumph in der Youth League in Umag zu Buche zu stehen.

Das soll nicht der letzte Coup gewesen sein. In der U21 strebt der Kumite-Kämpfer die EM-Quali und im Idealfall eine Medaille an. Bleibt Karate olympisch, soll es dort mit einer Teilnahme klappen.

Vor Wettkämpfen greift der BORG-Schüler gerne auf musikalische Unterstützung zurück und lauscht den Klängen Mozarts. „Das hilft mir, wenn ich zu nervös und aufgeregt bin“, erzählt Andrej.

Die Corona-Krise traf den Kampfsportler, der seit sechs Jahren in Österreich lebt, doppelt hart. Er wohnt in Niederösterreich, hat seinen Lebensmittelpunkt aber in Linz, wo er das Internat besucht. „Es war sehr schwierig. Ich war drei Monate zuhause, habe aber meine ganzen Freunde in Linz.“ Dafür will er nun bei der TopTalent-Wahl durchstarten: „Weil Karate mein Leben ist und ich den Leuten zeigen will, dass es auch andere Sportarten als Fußball und Tennis gibt, die interessant sind.“